Lohnen sich Bonitätsprüfungen?

Bonitätsprüfungen sind eine wichtige Voraussetzung zur Akzeptanz von Lastschrift- und Rechnungszahlungen im Onlineshop. Neben der Angst vor Zahlungsaufällen ist es oftmals auch die Unkenntnis über die Kosten von Bonitätsprüfungen, die Shopbetreiber vom Angebot dieser beiden Zahlungsarten abhalten.

Rechnen sich Bonitätsprüfungen also oder sind Bonitätsprüfungen ‘unbezahlbar’? Ein neues Gratis-Whitepaper des Forderungsdienstleisters GMF und Shopanbieter.de hilft, diese Frage zu beantworten.

Geliefert wird nicht nur eine Beispielrechnung sogar ein Excel-Sheet liegt zum Download bereit. Mit dessen Hilfe kann sich jeder Shopbetreiber anhand eigener Daten ausrechnen, wie sich eine Bonitätsprüfung wirklich lohnt.

Hier noch meine schnell aus der Hüfte geschossenen Anmerkungen dazu:

  • Lastschrift und Rechnung ohne Bonitätsprüfung anzubieten ist fast wie Russisches Roulette. Nichtzahler-Quote und Rücklastschriften werden abenteuerlich hoch sein.
  • Die Zahlarten Lastschrift und Rechnung anzubieten steigert definitiv den Umsatz, dieser Effekt ist in dem Whitepaper noch nicht einmal berücksichtigt. Rechnen Sie mal vorsichtig mit 10% mehr Umsatz, allein durch die Hinzunahme dieser Zahlungsarten. Fangen Sie vorsichtig mit Lastschrift an.
  • Automatisierte Bonitätsprüfungen können viel günstiger als im Beispiel sein (aber natürlich muss in einem seriösen Report mit Worst-Case- oder Durchschnittsdaten gerechnet werden), dadurch verstärkt sich der Effekt zugunsten der Bonitätsprüfung noch.
  • Anstelle sich den Inkasso-Marathon mit fraglichen Erfolgsergebnissen ans Bein zu binden, fragen Sie Ihren Inkassodienstleister doch mal, ob er Ihnen nicht die offenen Forderungen zu einem festen Prozentsatz abkauft. Stichwort: Factoring…

Hier nochmal der Link zum Whitepaper: http://www.shopanbieter.de/bonitaetspruefung.php

Kommentare (3) zu “Lohnen sich Bonitätsprüfungen?”

  1. SOLL & HABEN schrieb:

    Bonitätsprüfung vs Online-Shop…

    [...]Die Qualität von Forderungen ist die eine Seite, die Effizienz und Machbarkeit diese auch durchzusetzen, ist die andere. Wer bei einem Preis EUR 200,00 in einem Online-Shop anfängt die Bonität seiner Kunden prüfen zu wollen, die gegen Rechnung…

  2. dehansen schrieb:

    Bonitätsprüfungen können durchaus lohnen. Aber eben manuell durchgeführt wenn der Shopbetreiber sich über die Annahme eines Angebots nicht sicher ist und es sich entsprechend lohnt oder automatisch nach Regeln die vom Shopbetreiber festgelegt werden. Beispielsweise wenn Kauf auf Rechnung erwünscht + Auftragswert > 1000 Euro.

  3. Nick schrieb:

    Wir setzen selbst erfolgreich Lastschrift ein, bisher mit Forderungsausfall von unter 0,3% bei mehreren Tausend Bestellern! Grundsätzlich gilt folgende Faustregel:
    Je begehrter / schneller Drehend ein Artikel ist, desto größer ist das Risiko bei Lastschriften.
    Soll heißen, ich würde niemals Computer per LV verkaufen, weil ein Betrüger diese Ware sehr schnell auch wieder zu Geld machen kann.

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