Der wichtigste Tipp für die Zustellung Ihres Email-Newsletters

Die Performance von Email-Newslettern geht zurück: sprich die “ganze Branche” der Emailversender, OnlineMarketer, Shopbetreiber usw. beklagt sinkende Zustellungs-und Öffnungsraten der Newsletter. Die Zustellungsrate - also das Verhältnis von versendeten zu tatsächlich empfangenen Emails - wird von zwei wesentlichen Faktoren beeinflusst:

1. Aktualität und Korrektheit der Adressen
2. Spamfilter

Zu 1. Sie können relativ leicht dafür sorgen, dass die Email-Adressen in Ihrer Liste immer aktuell und korrekt sind: mit einer guten Prüfung auf richtige Syntax beim Eintragen der Adresse (ist ein @-Zeichen drin usw.) und mit dem Double-Opt-In-Verfahren bei der Anmeldung. Damit stellen Sie sicher, dass nur Empfänger angeschrieben werden, die sich selbst angemeldet haben UND deren Email-Adresse auch wirklich existiert. Alle anderen Adressen nehmen Sie gar nicht auf und löschen die Rückläufer (Bounces) von Aussendungen regelmäßig aus Ihrer Datenbank.

Zu 2. Schwieriger ist es dagegen - selbst für erwünschte Emails - an allen Spamfiltern vorbeizukommen und tatsächlich im Postfach des Empfängers zu landen. Die Spamfilter sind heute zurecht so eingestellt, dass sie im Zweifel erstmal alles aussortieren, was auch nur entfernt nach Spam aussieht …

Was machen wir nun also, damit unsere Newsletter ankommen (und gelesen werden)? Welche technischen Errungenschaften müssen Sie installieren, welche Experten anheuern und wieviel Geld ausgeben?

Keine Sorge: nichts von dem! Sie müssen kein Geld ausgeben, keine komplizierte Technik installieren und keinen Berater anrufen. Die Lösung ist ganz einfach, so einfach, dass Sie gar nicht glauben werden, wie wirkungsvoll sie ist und es kostet Sie nur ein wenig Zeit, vielleicht 10 Minuten. Anscheinend ist die Lösung so einfach, dass kaum jemand von selbst darauf kommt, jedenfalls begegnet sie mir fast gar nicht (wenn ich mich mal wieder für einen Newsletter anmelde) …

Spamfilter funktionieren derzeit so: ist der Absender bekannt, wird die Email zugestellt ohne weiter überprüft zu werden (von einer Virenprüfung mal abgesehen). Der Absender wird als bekannt angesehen, wenn seine Email-Adresse im Adressbuch des Empfängers (also Ihres Kunden) oder in der sogenannten “Whitelist” des Empfängers steht. Die “Whitelist” als Gegenstäck zur Schwarzen Liste (Blacklist) beeinhaltet demnach alle Adressen, von denen der Empfänger Emails ausdrücklich ERWÜNSCHT.

Jetzt dämmert Ihnen vielleicht schon die Lösung: was wir tun müssen, ist nichts weiter, als unsere Email-Adresse - nämlich die Absenderadresse des Newsletters, z.B. news@example.com - in die Whitelist oder das Adressbuch des Empfängers zu bekommen.

Weil wir keine Möglichkeit haben, das Adressbuch oder die Whitelist des Empfängers zu verändern, muss uns der Empfänger helfen. Sprich: er muss die Absenderadresse selbst dort eintragen.

Wie bekommen wir unseren Kunden dazu, unsere Newsletteradresse in seinem Adressbuch oder in seiner Whitelist einzutragen? Genau: wir bitten ihn darum!

Schreiben Sie bitte jetzt gleich eine neue “Dankeschön”-Seite! Das ist die Seite, die dem Kunden anzeigt: “Danke für Ihren Eintrag in unseren Newsletter-Verteiler”. Dort ändern Sie jetzt den Text und bitten - nett aber deutlich - darum, Ihre Absenderadresse “newsletter@ihredomain.de” in sein Adressbuch und die Whitelist aufzunehmen. Wenn Sie sich ein wenig mehr Mühe machen möchten (das ist es wert!) geben Sie ihm auch noch eine Anleitung wie er das bei den meistgenutzen Emaildiensten (Web.de, GMX, Yahoo, Hotmail, AOL …) und Programmen (Outlook Express, Mozilla Thunderbird, Outlook, The Bat und wenn Sie viele Geschäftskunden haben auch Lotus Notes ) machen kann.

Der Lohn Ihrer Mühe wird sich schnell zeigen: der Kunde beschäftigt sich mit Ihrem Newsletter und Ihrer Firma und schenkt Ihnen viel Vertrauen. Solange er Ihre Adresse nicht wieder aus seiner Whitelist löscht, kommen Ihre Newsletter nun immer an - immer am Spamfilter vorbei …

Wie Sie dafür sorgen können, dass Ihre Emails auch geöffnet werden, darüber schreibe ich Ihnen ein nächstes Mal :-)

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